Empathie durch Leid?
Dokumentarfilme über den Krieg gegen die Ukraine
Abstract in English
Abstract
Dokumentarfilme gehören neben Pressefotos, Nachrichten und TV-Dokumentationen zu den Zeugnissen von Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine. Sie greifen flüchtige Bilder und Videoaufnahmen auf und verdichten sie zu Erzählungen. Die Filme stellen die Kriegsrealität, das Leiden und den Tod höchst unterschiedlich dar. Einige setzen auf Distanz, andere auf Emotionalisierung und Zuspitzung. Dafür stehen exemplarisch Oksana Karpovychs „Intercepted“, Anastasia Trofimovas „Russians at War“, Mstyslav Chernovs „20 Tage in Mariupol“ sowie Vitalyj Manskjys „Shidniy Front“.
(Osteuropa 3-4/2026, S. 8396)


